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Mar 08

Zurueck in Guatemala

nu aber richtig!

In Flores angekommen wollte ich dann keine weitere Zeit verlieren und hab direkt ne Tour nach Tikal fuer den naechsten Tag gebucht. Tikal sind nochmal alte Maya-Ruinen, aber viel viel beeindruckender als Palenque, auch wenn der Regenwald in dieser Gegend nicht ganz so dicht ist. Um 3 Uhr morgens gings los, damit wir den Sonnenaufgang noch mitnehmen konnten. War richtig magisch um diese Uhrzeit im Gaensemarsch durch den dunklen Wald zu trekken, kaum jemand hatte ne Taschenlampe dabei. :) Die ganzen Gebaude konnte man nicht erkennen, nur riesige dunkle Schatten, die ab und an auf ner Lichtung auftauchten. Unser Guide hat dann auch noch ne handgrosse Tarantel aufgespuert, die natuerlich sofort in ihre Hoehle geflitzt ist. ^^
Nach etwa ner halben Stunde sind wir ne Pyramide raufgeklettert um von dort aus auf das Tageslicht zu warten. Oben wurden wir erstmal von ner Gruppe Hippies erwartet die das gleiche vorhatten, nur mit Raeucherstaebchen und Meditationsgesaengen. o.O' Nach kurzer Zeit wurde es dann heller, und das Dach des Regenwalds wurde sichtbar, der Nebel verhinderte aber noch die Fernsicht. Langsam wurde es klarer und heller, die Farben wurden intensiver, Affen fingen an zu bruellen und Spitzen von weiteren Pyramiden wurden in der Ferne sichtbar. Maaaagisch! Am besten lasst einfach die Fotos von den Ruinen wirken - stumme Zeugen einer verlorenen Zivilisation.
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Der naechste Halt war Coban, genauergesagt das Doerfchen Lanquin und Semuc Champey, natuerliche Pools inmitten dichter Vegetation. Zuerst bin ich aber bei Lanquinin einer Backpackerabsteige gelandet, die sich anscheinend freie Liebe zum Motto gemacht haben. Da wurde abends in der Runde diskutiert, wer denn jetzt mit wem als naechstes... als waers das normalste der Welt. Verrueckte Sache...
Am naechsten Tag gings dann mit der ganzen Truppe zu den Pools. Bei der Tour, die wir organisiert haben, war noch ne Hoehlenerkundung dabei. Jeder hat ne Kerze in die Hand gedrueckt bekommen und so sind wir dann in diese Hoehle rein - in Badesachen, denn hier stand das Wasser eines unterirdischen Flusses bis zur Huefte! :D Die ersten fuenf Minuten zumindest, dann faengt der Guide und ne Belgierin vor mir auf einmal an zu schwimmen, mit einer Hand die Kerze dabei ueber dem Kopf haltend... Und so gings weiter, teils schwimmend, teils kletternd, teils kriechend - immer das Geraeusch von Wasserfaellen in den Ohren und bizarre Felsformationen die im flackernden Kerzenschein auftauchten :) Zum Schlusss, nach etwa 20 Minuten sind wir noch nen unterirdischen Wasserfall raufgeklettert und konnten die etwa 3 Meter ins Becken springen. Zurueck gings im Halbdunkel, viele Kerzen waren schon ertrunken. Draussen am Tageslicht haben wir uns erstmal ueber die knallblauen Lippen kaputtgelacht - war ziemlich kalt, ja ;)
Auf dem weiteren Weg zu den Pools kamen wir auch noch an ner Bruecke vorbei, die einfach zu perfekt war um nicht runterzuspringen. Die gut 10m haben allen aber doch etwas Ueberwindung gekostet. ;)
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Nach so viel Adventure haben wir uns etwas Entspannung gewuenscht - gibts was besseres sich in diesen Pools mit tausenden kleinen Wasserfallen, Fischen und Wasserpflanzen treiben zu lassen? ;)
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Posted by macondo 14:00 Archived in Backpacking | Guatemala Comments (0)

Ich wollt' doch nie nach Mexiko!

Der Travel-Bug hat zugebissen...

3. Dezember 2006 - Chajul, Mexiko

Ein kleines Dorf mitten im Regenwald, von der Abendsonne in warmes rotes Licht getaucht. Moskitos, Ameisen (und andere spacige Insekten), Einsamkeit, 3 Pesos in der Tasche und kein Plan wo ich bin oder als naechstes hingeh.
Ich schaetze es war einfach die Lust aufn Abenteuer die mich dazu gebracht hat, ohne Karte, Geld oder Spanischkentnisse einfach immer weiter in den Regenwald von Guatemala zu fahren. Die Strassen wurden kleiner und schlammiger und nach dem anfaenglichen Microbus fand ich mich auf der Ladeflaeche von nem Pickup wieder. Irgendwann kam ich dann an die Grenze zu Mexiko - Grenze ist bisschen uebertrieben, da gabs einfach nur ein Schild das meinte "GUATEMALA HOERT AUF - MEXIKO BEGINNT". ^.^ Einfach klasse: keine Kontrollen, keine Zaeune, nichts! nur ein paar huetten und ein alter Latino mit Goldzaehnen der mir n paar Pesos zu nem Halsabschneiderkurs andrehen wollte. Ich moecht nicht wissen wie viel Kokain, illegale Arbeiter/Schleuser und andere zwielichtige Sachen hier durchfliessen... Bevor ich los bin, hab ich gehoert dass die naechstgroessere Stadt hier in der Gegend Chajul sein soll, also in den naechsten Bus gehuepft damit ich dort mal Cash ziehen und mich bisschen orientieren kann. Gab ne nette Ueberraschung als ich in Chajul ankam: ungepflasterte Strassen, Holz-Wellblechhuetten und alles was ich sah waren zwei Huehner und 3 alte Frauen die auf der Strasse in ihren Schaukelstuehlen sassen und mich komisch anguckten (hab ich ungefaehr interpretiert als "Was zum Geier machtn Gringo HIER?????"). Einfach weiterfahren war nicht, hab meine letzten Reserven fuer ein kleines Hotel hier ausgegeben. Dumm gelaufen, ne? Mir wurde gesagt die naechste Stadt waere Comitán, etwa 4-5 Stunden von hier. Hat mich schlussendlich nen ganzen Tag gekostet dorthin zu trampen. xP
Halb verdurstet und verhungert musst ich dann erst noch nen Geldautomaten suchen der meine EC-Karte annimt - es lebe das Backpacken: Hungrig-durstig-muede-planlos-verlaufen-bei-Regen-und-mit-schlechter-Laune-alleine-bei-Nacht-durch-eine-unbekannte-und-gefaehrliche-Stadt-steuern. Aber zum lustigen Abschluss des Tages haben mir vier sturzbetrunkene Soldaten noch ein Abendessen in irgendner heruntergekommenen Kneipe spendiert. Aus denen konnte ich dann auch rauskriegen wie ich ins Zentrum komm und wo ich ne Unterkunft finde. Geschlafen hab ich aber nicht viel, im Nebenzimmer hatte es ein naechtliches Ehedrama. xD
Der Plan fuer den naechsten Tag sah vor, mir nen Einreisestempel zu holen und weiter nach San Cristóbal zu tingeln. Mein Grenzuebergang nach Mexiko war eben mitten im Nirgendwo, also war ich erstmal illegal hier. Auf in den Palacio Municipal an der Plaza und nach der 'oficina de migración' gefragt. Gibts hier natuerlich nicht, ich muesste die Plaza ueberqueren, 2 Blocks weiter in die Richtung, links abbiegen, 1 Block weiter und in der Papeleria nachfragen. Dort fand ich nur ratlose Augen und ne Wegbeschreibung 4 Blocks weiter. Da gabs sogar irgendein Buero mit ner Schlange Leuten davor. Jaja, hier bin ich richtig, wurde mir gesagt. Na klar. 30 Minuten spaeter war ich am anderen Ende der Stadt in einem aehnlichen Buero, sorry, aber leider koennen sie hier nicht GENAU das machen was ich will. Hab ja auch nur 20 Minuten gewartet bis sie ihre Siesta beendet haben xD Im Touristenbuero der Stadt koennen sie mir aber sicher helfen, ich soll doch ma dort nachfragen. "Ah, ok. Und wo find ich das Touristenbuero?" -- "Oh das ist leicht zu finden. An der Plaza gleich neben dem Palacio Municipal." MUAAAAAAAAAAAHAHAHAA!!! Filmreif ;)
Aber nee, hier in Comitan krieg ich keinen Stempel. Da muss ich erst zurueck zur Grenze mit Guatemala fahren und mich dort stempeln lassen. Sind ja nur 1 1/2 Stunden. =| Der Herr dort verstand erstmal nicht warum ich von der mexikanischen Seite komme und nen Einreisestempel will. Aber nach ner kurzen Debatte war alles in Ordnung mit meinem Papierkram. DACHTE ICH xD
Abgeschreckt von der letzten Nacht hab ich mir ne neue Absteige gesucht und leider genau das Zimmer neben dem Gemeinschaftsbad gekriegt. Ein Mexikaner hat sich die ganze Nacht die Seele aus dem Leib gekotzt und ich hab kein Auge zugekriegt.
Genug von Stempeln, planloses Durch-die-Gegend-irren und naechtlichen Dramen. Ab nach San Cristobal! Wer bei Mexiko an Tequila, Kakteen, Sombreros und Sonne denkt liegt falsch. Zumindest hier in der Gegend. In dieser Nacht waer ich beinahe erfroren, weshalb die erste Station am naechsten Tag das Busterminal war. Ab nach Palenque, nochmal ab in den Regenwald! Nach 3 Tagen traf ich nen Englaender, mit dem ich dann zu den Ruinen von Palenque bin. Ich war weniger von den Ruinen beeindruckt als vom Regenwald selbst, mit einer wahnsinnig dichten Vegetation, unzaehligen Flueschen und Wasserfaellen. Die Geschichten des Englaenders allerdings sollten meine bisherigen Plaene restlos zunichte machen. Er erzaehlte mir von Suedamerika, seiner Reise, der Route, dem Budget und kurze Zeit spaeter war klar: In 3 Monaten will ich in Buenos Aires sein. Na mal sehen. [[wollt ich das wirklich in 3 Monaten machen? ich lach mich grad ziemlich kaputt wo ich das zeug abtippe]]
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Am Abend sind wir dann noch mit ner Gruppe Deutschen zum Partymachen nach El Panchan, das ist so ne Art Touristenzentrum etwas ausserhalb der Stadt Palenque. Ganz nett, mit Bars und Restaurants unter Palmendaechern, Feuerspucker-Shows, kleinen Holzhuetten (Cabañas) und anderem Tourismuskram. Nur hats dann so heftig angefangen zu schutten, dass sich die Party in Rekordzeit aufloeste. Wir haben beschlossen bisschen zu warten bis der Regen nachlaesst und dann ein Taxi zu rufen. Als sich nach 20 Minuten ein Fluss auf der Strasse draussen gebildet hat, haben wir uns umentschieden. ^^ Nach etwa ner halben Stunde kam das Taxi an, oder zumindest bis auf etwa 200m wurde uns gesagt weil die Strasse ueberschwemmt waere... Also, dann mal spurten, damit wir nicht zuuu nass werden. Das Bild werd ich nie vergessen, wie wir alle stoned wie nochmalwas die durch den Regen rennen, uns halb kaputtlachen, an den Fluss kommen der die Strasse ueberschwemmt hat, der Deutsche vor mir schreit "sieht ja gar nicht so schlimm aus!!" und mitsamt seiner Gitarre in den Fluten versinkt und weggespuelt wird. ^^
Am naechsten Tag hab ich den Rundum-solglos-Touristenbus nach Flores, Guatemala, verpasst und musste die Strecke auf eigene Faust anpacken. War ja klar. Ab nach Frontera Corozal, eine Station am Grenzfluss zwischen Mexiko und Guatemala. Der Grenzbeamte warf einen Blick in meinen Reisepass, schaute verwundert und fragte nach irgendeinem Zettel. Da ich den natuerlich nicht hatte, wollte er mir keinen Ausreisestempel geben. putalaconchatumadrecabron! Nach einer hitzigen Diskussion kamen wir zu dem Kompromiss, dass ich ihm 200 Peso (etwa 15€) gebe und er mir dafuer nen Stempel.
Nun war ich aber immer noch nen Mexiko, will nach Guatemala und dazwischen ein Fluss. Da ich nicht schwimmen wollte, blieb mir nix anderes uebrig, als nochmal 300 Peso zu blechen und ein kleines Boot zu mieten. Ziemlich schnell fand ich dann nen Microbus nach Flores, in dem ein Guatemaltekischer Bauer nen Karton Kueken auf den Sitz neben mir stellt und meint dass ich mal aufpassen soll dass er nicht runterfaellt. In Guatemala ist es nichts besonderes, eben mit ner Schachtel voll irgendwelchen Tieren unter dem Arm zu reisen, aber als sie dann 2 lebende ausgewachsene Schweine aufs Dach geschnallt haben, hab ich doch schon bisschen komisch geschaut. =)

Posted by macondo 11:20 Archived in Backpacking | Mexico Comments (0)

Erste Schritte in Guatemala

Info: Die Texte wurden (mit kleinen und grossen Aenderungen) schon vor bis zu etwa einem Jahr geschrieben. Ich tippe sie nur erst jetzt ab.


16. Oktober 2006 - Peissenberg, Deutschland

Ein drittes Mal den Rucksack aus- und wieder einraeumen um sicherzugehen, dass ich nichts vergessen hab und meine Katze sich nicht als blinder Passagier einnistet. 15 Minuten spaeter gehts auch schon los. Wahrscheinlich bin ich der erste Traveler ueberhaupt, der seine Reise mit einem knapp 2m grossen Standventilator auf der Schulter beginnt. Der Pete ist recht froh, dass ich den endlich zurueckbringe und ein paar Stunden spaeter mach ich mich sturzbetrunken auf die Socken zum Bahnhof.

***FLASH***

18.Oktober 2006 - Xela, Guatemala

Dank der Hilfe eines Guatemalteken, der mich in den richtigen Bus gesteckt hat, konnte ich die Hauptstadt relativ schnell hinter mir lassen und mache jetzt die ersten unsicheren Schritte in der Bergstadt Xela. Die Stadt liegt auf 2300m und wird hauptsaechlich von Indígenas, also Nachkommen der Maya, der urspruenglichen Bevoelkerung dieses Landes, bewohnt. Der eigentliche Plan war, hier ne Zeitlang Spanisch zu lernen und den Einstieg in die aufregende Welt des Backpackens zu schaffen. Denkste, die Neugier trieb mich nach 3 Tagen nach Antigua.
Kaum huepf ich dort vom Bus stuermen schon die Tourijaeger auf mich zu und wollen mich in Hotels, Cafes, Tavelagencies usw. zerren. Der ideale Ort um mal den Kulturschock zu verarbeiten und sich unter die Ttaveler zu mischen. Ha, auf meiner Suche nach ner billigen Unterkunft werd ich von ner aelteren Guatemaltekin eingefangen, die ihr Haus - halb Wohnhaus, halb Hotel - vermietet.
Antigua erkunden, im Park mit Leuten quatschen, abends ein oder zwei Bier trinken, alles erstmal ruhig angehen lassen. So sitzt der kleine Johannes also mit grossen Augen an diesem Fruehstueckstisch, da faengt Sra. Estella an, mir mit Fotos, Haenden und Fuessen (sie konnte kein Englisch und ich kein Spanisch) zu erklaeren, dass irgendein Kind (ich nehm an Verwandte) in El Salvador Geburtstag haette (heute oder morgen) und dass sie irgendwas eingekauft haette (Geschenke vermutlich) und da hin will. Sie hat ja ein Auto zur Verfuegung, aber ihr Sohn hat keine Zeit (Arbeit schaetz ich) und sie selbst hat ja keinen Fuehrerschein. Ich soll schnell aufessen, dann fahren wir los. Ich dachte mir schon AAAAAAAH GEEEEIL als sie auf nen Golf GTI mit Sportsitzen zusteuerte, aber leider musste ich mit dem Toyota Corolla dahinter vorlieb nehmen. =/ 200.000 km, kaputte Stossdaempfer, nur ein Scheinwerfer... na ok. Der Verkehr in Guatemala ist nicht so schlimm wie es auf den ersten Moment aussieht. Es wird bei jeder Gelegenheit ueberholt (rechts oder links), wenn der Blinker nicht mehr funktioniert wird halt aus dem Fenster gewunken und nicht selten kommt einem ne Camioneta (diese gepimpten amerikanischen Schulbusse) hupend auf der eigenen Spur entgegen. Etwas chaotischer als in Deutschland aber langsamer und ruhiger.
Erste Station war ein kleines Dorf im Osten Guatemalas, in der Naehe Zacapa glaub ich. Tiefblauer Himmel, staubige Strassen, schwere Luft, brutale Hitze, Maenner in Cowboy-Outfit die an der Strasse sitzen und ne Zigarre rauchen - den Wilden Westen gibts noch! Wir assen was bei Estellas interessanterweise weissen Freundin und machten uns danach mit der 'blanquita' und noch mehr Gepaeck auf nach El Salvador. Die Familie die wir besuchten wohnte in nem kleinen Dorf nahe an der Grenze und es war schon dunkel als wir ankamen, von El Salvador hab ich also nicht wirklich viel gesehen. Das "Haus" war eigentlich nur ein Holz-Wellblechverschlag mit ein paar Decken auf dem Boden die als Betten ausreichen mussten, die (vier) Kinder in dreckiger und zerrissener Kleidung... Das war so der erste von vielen Momenten, in denen mir klar wurde wie gut wir zuhause in Deutschland leben. Jeder beschwert sich ueber Konjunktur, Arbeitslose und was noch alles und hier wohnen Menschen zu fuenft in nem Zimmer so gross wie ne durchschnittliche europaeische Abstellkammer und die Kinder werden nie ne Chance auf die grundlegenste Ausbildung haben - sie sind froh wenn sie jeden Tag genuegend zu Essen haben. Trotz ihrer Armut wurden wir ueberschwaenglich willkommen gehiessen und sie hatten extra ne Huehnersuppe und Kartoffeln fuer uns gekocht. Sie selbst assen nichts. Die kleinen waren zuerst voll schuechtern, haben sich im Zimmer versteckt und ab und zu verstohlen rausgeblinzelt. =) Wahrscheinlich haben sie noch nicht so oft nen weissen und blonden Menschen in ihrem Leben gesehen. Nachdem ich aber bisschen rumgebloedelt hab haben sie sich doch noch an mich gewoehnt und den Rest des Abends nicht mehr in Ruhe gelassen weil sie spielen wollten. ^^ Estella meinte dann dass es Zeit waere zurueckzufahren; wie jetzt, wir bleiben die Nacht nicht hier? Todmuede stieg ich halt wieder ins Auto und fuhr zurueck nach Guatemala. Die Strassen waren in nem fuerchterlichen Zustand, tausende Schlagloecher und ab und an ein kleiner Fluss der Stuecke vom Asphalt weggespuelt hat... Dazu kan noch dass eber nur ein Scheinwerfer funktionierte und nach kurzer Zeit lagen meine Nerven blank. In dieser Nacht passierte dann auch der bis jetzt schlimmste Zwischenfall meiner Reise [[und bleibt es auch noch jetzt, 17 Monate spaeter]], aber es ist zum Glueck nichts passiert ausser nem riesengrossen Schrecken...

Posted by macondo 15:48 Archived in Backpacking | Guatemala Comments (0)

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